Beim Züchter zu Besuch
                                     Familie Feilitz
 

 

Auf halber Strecke zwischen Itzehoe und Glückstadt liegt das kleine Dorf Grevenkop.

 


Diese Gemeinde ist durch eine landwirtschaftliche Struktur mit größeren Ackerbau- und Viehhaltungsbetrieben sowie einer Putenfarm geprägt. Am Ortsrand zur Stadt Krempe befindet sich ein ruhig gelegenes Wohngebiet, hier wohnt Familie Feilitz.

 

Gabi Feilitz

Jörg Feilitz

und Hendrik Feilitz

Es war im Frühjahr 2007 wo sie sich ihr erstes Pärchen Thüringer kauften…

Damals hatten sie Noch 5 Buchten und das sollte auch so bleiben.

 

Doch mit dem Eintritt im U35 änderte sich der Alltag. Jörg Feilitz  war meist nur noch im Schuppen zu finden, wo er neue Ställe, Transportkisten und Ausläufe baute.

Junior Hendrik pflegte und hegte den Bestand und war eifrig dabei sich einen Ordner über seine Rasse anzulegen, und kam seit Eintritt trotz seines jüngeren Alters zu jeder Versammlung.

Gabi Feilitz kaufte sich plötzlich zum Geburtstag keine neue Kleidung, oder gar neues Geschirr, sondern ein Jamora Rammler, für ihre eigene erste Zucht.

Nun war der neue Alltag perfekt geprägt und aus Fam. Feilitz wurden echte Kaninchenzüchter.

 

Ausstellungen wurden Besucht und die ersten Blumen in der Stube wurden durch Pokale ersetzt.

 

Voller stolz gewann Hendrik im Januar 2009, mit seinem Jamora „Amore“ den Preis „bestes Tier der Schau“.

Beste Voraussetzungen für das neue Zuchtjahr sind somit ja gegeben.

Die ersten Jungtiere haben bereits das Nest verlassen.

Jedes Tier erhält nach dem Absetzten einen Namen.

So ein bisschen Persönlichkeit brauchen die kleinen schon.

Dann heißt es eben, Hexe hat Junge und „Cornel Jack Onil“ wird Papa.

Die Namen sind Manchmal schon echte Hingucker.

 

Züchterfreundschaft ist bei Familie Feilitz Ehrensache.

Bricht bei Züchterfreunden am Sonntag, Nachmittag ein Stall zusammen,… Ist die Hilfe nicht weit.

Schnell erscheint Jörg mit  Akku Schrauber und Schrauben, und Repariert den Stall und ist es auch noch so Hoffnungslos, weil der Stall einfach in die Jahre gekommen ist. Fällt dann am ende der Reparatur ein Hinweis auf den nächsten Speermüll ist er auch bei der Planung eines neuen Stalles nicht abgeneigt.

 Wenn es dann draußen kalt ist und die Züchtergespräche wieder länger werden, so sorgt Gabi gerne mal für das leibliche Wohl.

 

Man muss eben nicht immer nur an sich denken, sagt Jörg und so Zeigt er seine Bereitschaft für den Verein auch bei der Jahreshauptversammlung.

In der er das Amt für den Jugendleiter übernahm.

 

Auch im Frühjahr 2008 war er bereit Freiwillig mit in Berlin beim ZDRK Jugendtreff.

 

Auch achtsam ist er wenn es um Jungtiere anderer Züchter geht.

Weiß er, dass ein Züchter Jungtiere hat, welche nicht gesäugt werden, so ist er auch um 22 Uhr noch wach um aufzupassen, ob seine Häsin wirft.

Da werden dann Mitten in der Nacht Jamora Kaninchen, noch zu Eltern Deutscher Widder gemacht und man fühlt sich schon ziemlich Kaninchen verrückt beim umsetzten der Jungtiere, beim schein der Taschenlampe.

 

Aber so ist das eben bei den Kaninchenzüchtern.

Die Hauptsache ist das es Spass macht, und Fam. Feilitz macht das neue Hobby Spass.

 

Somit wünscht der RKZV U35 GUT ZUCHT.

 

  www.rassekaninchenzuchtverein-u35.de

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