Allgemein zum Thema Gesundheit und Pflege unser Tiere
 
Gesetzlich vorgeschriebene Mindestmaße
            für Transportbehälter von Zuchttieren


Am 01. März 1997 ist die Tierschutztransportverordnung in Kraft getreten. 
Für unsere Belange hat sich dabei relativ wenig geändert, 
da die bisherige Verordnung zum Schutz der Tiere beim Transport 
in Behältnissen mit eingebaut wurde. 
Der Gesetzgeber unterscheidet dabei zwischen Mastkaninchen und anderen Kaninchen. 
Für Mastkaninchen gelten bedeutend niedrige Werte.
Zur Information der Züchter hier die aktuellen Mindestgrößen der Transportbehälter.

 

Lebendgewicht
bis zu (kg)

Höhe der
Transportkiste
(cm)

Fläche je Tier
(cm²)

Höchstzahl
der Tiere
je Behältnis

0,3

15

100

12

0,4

15

150

12

0,5

15

300

12

1

20

500

4

2

20

750

4

3

25

900

2

4

25

1000

2

5

25

1150

2

über 5

30

1400

1


Unabhängig davon besteht weiterhin die Regelung, dass nicht abgesetzte Jungtiere 
nur zusammen mit der Häsin befördert werden dürfen.
Mit der Einhaltung der Mindestmaße für Transportbehälter ist es allerdings noch nicht getan.
So ist es verboten, kranke oder verletzte Kaninchen zu befördern. 
Dies gilt natürlich nicht für einen Transport der Tiere zur 
tierärztlichen Behandlung oder wenn der Transport aufgrund einer 
tierärztlichen Anweisung zu diagnostischen Zwecke erfolgt.
Während des Transportes muss sichergestellt werden, 
dass alle Tiere in ihrer natürlichen 
aufrechten Haltung befördert werden können.
Wird während des Transportes ein Tier krank oder verletzt sich, 
so hat der Beförderer unverzüglich eine Notbehandlung durchzuführen 
oder zu veranlassen.
Soweit es notwendig ist, 
müssen die Tiere sogar unter Vermeidung von Schmerzen
oder Leiden getötet werden.

 



  www.rassekaninchenzuchtverein-u35.de

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